Urinflaschenbürste
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Eine Urinflaschenbürste ist eine hitzebeständige Reinigungsbürste, mit der Urinflaschen vor der Desinfektion mechanisch vorgereinigt werden. Sie erreicht den Flaschenhals und den Boden, löst Beläge und ist damit die Voraussetzung für eine wirksame Aufbereitung im Stationsalltag. AMPri führt die Urinflaschenbürste als professionellen Stationsbedarf aus robustem Polypropylen, 37 cm lang und mit 55 mm Bürstendurchmesser. Sie ist sofort lieferbar und im Mengenrabatt für den medizinischen Fachhandel erhältlich.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Urinflaschenbürste? Definition und Zweck
- Das AMPri-Modell 09289 im Detail
- Anwendung – Urinflasche richtig reinigen
- Material und Aufbereitung der Bürste
- Einordnung in den Hygieneprozess
- Beschaffung im Großhandel
- Quellen und weiterführende Informationen
- FAQ Urinflaschenbürste
1. Was ist eine Urinflaschenbürste? Definition und Zweck
Eine Urinflaschenbürste ist eine speziell geformte Reinigungsbürste für die Innenreinigung von Urinflaschen. Ihr schmaler, langer Schaft passt durch den Flaschenhals, der Bürstenkopf erreicht den Boden und die Wandung. Sie dient der mechanischen Vorreinigung: dem Entfernen sichtbarer Rückstände und Beläge, bevor die Urinflasche thermisch oder chemisch desinfiziert wird.
Die mechanische Vorreinigung ist kein optionaler Schritt, sondern fachlich notwendig. Eine Desinfektion wirkt nur zuverlässig auf einer von groben Verunreinigungen befreiten Oberfläche; Beläge können die Wirkung von Desinfektionsmitteln beeinträchtigen. Die Urinflaschenbürste schafft hier die Grundlage und ergänzt damit die ➡️ Urinflasche als notwendiges Reinigungszubehör.
Als Mehrwegprodukt ist die Bürste selbst Teil des Hygienekreislaufs und muss nach Gebrauch ebenfalls aufbereitet und trocken gelagert werden. Sie gehört zur Grundausstattung jeder Aufbereitungsstelle in Krankenhaus, Reha und Pflege.
2. Das AMPri-Modell 09289 im Detail
AMPri führt die Urinflaschenbürste als Modell 09289. Sie besteht aus Polypropylen, ist 37 cm lang und hat einen Bürstendurchmesser von 55 mm. Die Farbe ist weiß-blau. Die Länge ist auf gängige Urinflaschen abgestimmt, sodass der Bürstenkopf den Flaschenboden zuverlässig erreicht.
Polypropylen ist im Krankenhausalltag bewährt: Es ist leicht, formstabil, chemisch beständig gegen die üblichen Reinigungs- und Desinfektionsmittel und hitzebeständig. Dadurch lässt sich die Bürste selbst hygienisch aufbereiten und mehrfach verwenden, statt sie nach jedem Einsatz zu verwerfen.
➡️ 09289 – PP Urinflaschenbürste, 37 cm, weiß-blau
3. Anwendung – Urinflasche richtig reinigen
Die richtige Reinigung einer Urinflasche mit der Bürste folgt einem klaren Ablauf. Wichtig ist, dass die mechanische Reinigung der Desinfektion vorausgeht und unter Schutzhandschuhen erfolgt.
- Urinflasche entleeren und mit kaltem Wasser vorspülen, um grobe Rückstände zu lösen.
- Einweghandschuhe nach DIN EN ISO 21420 anlegen [2] und gegebenenfalls einen Spritzschutz tragen.
- Mit der Urinflaschenbürste den Innenraum gründlich auswischen – Boden, Wandung und Halsbereich.
- Flasche klar nachspülen, bis keine sichtbaren Rückstände mehr vorhanden sind.
- Anschließend desinfizieren: thermisch im Reinigungs- und Desinfektionsgerät oder chemisch mit einem VAH-gelisteten Mittel [1].
- Bürste selbst reinigen, desinfizieren und an der Luft trocknen lassen.
Kaltes statt heißes Wasser beim Vorspülen ist bewusst gewählt: Heißes Wasser kann Eiweißbestandteile gerinnen lassen und Beläge schwerer entfernbar machen. Die eigentliche thermische Desinfektion erfolgt erst nach der mechanischen Reinigung im dafür vorgesehenen Gerät.
4. Material und Aufbereitung der Bürste
Die Urinflaschenbürste 09289 besteht vollständig aus Polypropylen und ist hitzebeständig. Nach jedem Gebrauch sollte sie gereinigt, desinfiziert und vor allem trocken gelagert werden, da eine dauerhaft feuchte Bürste ein Keimreservoir bilden kann. Eine hängende Lagerung mit nach unten zeigendem Kopf unterstützt das Abtrocknen.
Für die Aufbereitung der Bürste gelten dieselben Hygienegrundsätze wie für die Urinflasche: mechanische Reinigung, Desinfektion mit einem geeigneten Mittel aus der ➡️ Flächendesinfektion-Kategorie und vollständige Trocknung. Zeigt die Bürste Verschleiß – verbogene oder ausgedünnte Borsten – sollte sie ausgetauscht werden, da die Reinigungswirkung dann nachlässt.
5. Einordnung in den Hygieneprozess
Die Aufbereitung von Urinflaschen folgt im Krankenhaus den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) am Robert Koch-Institut [3]. Sie umfasst zwei Stufen: die mechanische Reinigung und die anschließende Desinfektion. Die Urinflaschenbürste deckt die erste Stufe ab.
Im Idealfall greifen die Schritte ineinander: Nach der Bürstenreinigung wird die Flasche im Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) thermisch aufbereitet oder – bei hitzeempfindlichen Materialien wie PVC – chemisch mit einem VAH-gelisteten Mittel desinfiziert [1]. Die Bürste ist damit das verbindende Glied zwischen Gebrauch und Desinfektion.
Wer den gesamten Aufbereitungsprozess plant, sollte Bürste, Urinflasche und Desinfektionsmittel gemeinsam bevorraten. Die passenden Urinflaschen finden sich in der Kategorie ➡️ Urinflaschen, weiteres Zubehör in der Kategorie ➡️ Urinflaschen Zubehör.
6. Beschaffung im Großhandel
Die Urinflaschenbürste 09289 wird für Einrichtungen über den B2B-Großhandel beim medizinischen Fachhandel beschafft. AMPri liefert direkt aus dem Zentrallager Winsen (Luhe) mit gestaffelten Mengenrabatten und kurzen Lieferzeiten für Lagerartikel.
Da die Bürste ein Mehrwegprodukt mit begrenzter Standzeit ist, empfiehlt sich eine Bevorratung im Gebinde, damit verschlissene Bürsten zeitnah ersetzt werden können. Häufig wird sie gemeinsam mit Urinflaschen, Ersatzdeckeln und Halterungen als gebündelter ➡️ Stationsbedarf bestellt. Bei Großbestellungen lohnt eine direkte Anfrage an info@ampri.de.
7. Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Quellen sind in den Fließtext eingearbeitet und dienen der fachlichen Absicherung. Alle externen Links öffnen in einem neuen Tab.
- VAH (Verbund für Angewandte Hygiene): VAH-Desinfektionsmittel-Liste. Online verfügbar unter https://vah-liste.de
- Beuth Verlag: DIN EN ISO 21420 – Schutzhandschuhe, Allgemeine Anforderungen. Online verfügbar unter https://www.beuth.de
- Robert Koch-Institut (RKI): KRINKO-Empfehlungen zur Reinigung und Desinfektion. Online verfügbar unter https://www.rki.de
8. FAQ Urinflaschenbürste
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Urinflaschenbürste finden Sie im untenstehenden FAQ-Bereich. Sollte Ihre Frage nicht beantwortet sein, kontaktieren Sie uns unter info@ampri.de.
Eine Urinflaschenbürste ist eine hitzebeständige Reinigungsbürste zur mechanischen Innenreinigung von Urinflaschen vor der Desinfektion. Sie löst Beläge und ist die Voraussetzung für eine wirksame Aufbereitung.
Die Urinflaschenbürste ist rund 37 cm lang, hat einen Bürstendurchmesser von etwa 55 mm und besteht aus Polypropylen in der Farbe weiß-blau. Die Länge ist auf gängige Urinflaschen abgestimmt.
Flasche entleeren und mit kaltem Wasser vorspülen, Schutzhandschuhe anlegen, mit der Bürste Boden, Wandung und Hals gründlich auswischen, klar nachspülen und anschließend thermisch oder chemisch desinfizieren. Die Bürste danach reinigen und trocken lagern.
Ja. Die Bürste besteht aus Polypropylen, ist hitzebeständig und als Mehrwegprodukt ausgelegt. Sie sollte nach Gebrauch gereinigt, desinfiziert und trocken gelagert werden.
Nein. Die Bürste übernimmt die mechanische Vorreinigung. Die anschließende Desinfektion erfolgt thermisch im Reinigungs- und Desinfektionsgerät oder chemisch mit einem VAH-gelisteten Mittel.
AMPri liefert Urinflaschenbürsten als Lagerartikel direkt aus dem Lager Winsen (Luhe) mit gestaffelten Mengenrabatten. Sie werden häufig gemeinsam mit Urinflaschen und Zubehör als Stationsbedarf bestellt.
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