Kommt die EUDR zum Jahreswechsel?
Die EUDR steht vor der Tür und noch immer ist nicht klar, welche Anforderungen sie genau bringen wird.
Sicher zu sein scheint allerdings, dass die Inverkehrbringer die volle Last der Anforderungen tragen müssen. Genaueres versucht die EU bis zum Starttermin am 30.12.2025 zu klären.
Eins ist sicher: Die Lieferketten für Produkte aus Naturkautschuk – darunter Einmal- und Haushaltshandschuhe – werden sich verändern.
Was bedeutet die EUDR für unsere Branche im Einzelnen?
Die EUDR verpflichtet Unternehmen nachzuweisen, dass Produkte aus Naturkautschuk nicht von entwaldeten Flächen stammen und dass entlang der gesamten Lieferkette ökologische und soziale Standards eingehalten werden.
Dies betrifft besonders Importware aus Asien – und damit auch nahezu alle Latexhandschuhe.
Für jedes Produkt müssen künftig Geolokalisierungsdaten, Risikoanalysen, Lieferkettennachweise und Sorgfaltspflicht-Dokumente vorliegen.
Herausforderungen für jeden Inverkehrbringer
1. Personelle Belastung
- Monitoring und Dokumentation der gesamten Lieferkette
- Kommunikation mit Plantagen, Fabriken und Zwischenhändlern
- Pflege der gesetzlichen Nachweise
Für viele Unternehmen ist dieser Aufwand oft nicht darstellbar.
2. Know-how-Anforderungen
- Fachwissen zu EUDR, Risikobewertungen, Mapping, Compliance
- Kenntnisse über internationale Produktions- und Agrarstrukturen
Dieser Bereich verlangt ein hochspezialisiertes Know-how, das viele Unternehmen neu aufbauen müssten.
3. Kosten
- Kosten für Risikoprüfungen, Zertifikate, externe Audits
- IT- und Dokumentationssysteme
- Höhere Preise der Hersteller aufgrund eigener EUDR-Anpassungen
Dies kann für Inverkehrbringer existenzbedrohend sein.
Dokumentationsaufwand laut EUDR – ein Überblick
Für jedes Produkt müssen künftig unter anderem folgende Dokumente hinterlegt werden:
- Geolokalisierung aller Plantagen
- Zeitpunkt der Ernte
- Lieferkettenpfad (Plantage → Fabrik → Importeur)
- Risikoanalyse und Risikominderungsmaßnahmen
- Speicherung sämtlicher Daten für mindestens fünf Jahre
Dieser Aufwand ist erheblich – besonders im Handschuhmarkt mit komplexen Lieferketten.
Werden Eigenimporte zukünftig noch wirtschaftlich sein?
Voraussichtlich nein.
Unternehmen müssen genauestens abwägen, ob sie die Anforderungen personell und wirtschaftlich erfüllen können.
Dadurch wird es zu Marktbereinigungen kommen – mit weniger Anbietern, weniger Auswahl und möglichen Lieferrisiken.
Was bedeutet das für Sie als Kunde, wenn Sie bei uns einkaufen?
Wenn Sie Ihren Bedarf über uns decken, sind Sie weitgehend von allen EUDR-Verpflichtungen befreit, denn wir übernehmen als Erstinverkehrbringer die vollständige Verantwortung. Das heißt: Wir tragen den gesamten Dokumentations- und Prüfaufwand, stellen alle erforderlichen Nachweise bereit und sorgen dafür, dass Sie sich weiterhin auf eine sichere Versorgung verlassen können – ganz ohne zusätzliche Bürokratie. Für Sie bleibt der gesamte Prozess einfach, schlank und rechtssicher.
In diesem Zusammenhang bedeutet „lokal einkaufen“: Sie kaufen direkt bei uns ein und gehen damit auf Nummer sicher. Nicht europäische Produktion ist gemeint, sondern die klare Entlastung für Ihr Unternehmen durch den Einkauf über einen professionellen Erstinverkehrbringer. Indem Sie Ihre Latexhandschuhe über uns beziehen, verlagern Sie fast alle EUDR-Pflichten, die sonst bei Ihnen liegen würden, zu AMPri.
So profitieren Sie von rechtlicher Absicherung, minimalem administrativem Aufwand, zuverlässiger Warenverfügbarkeit, klarer Dokumentation und reduzierten internen Kosten.
Unsere Botschaft an Sie
Wir übernehmen Verantwortung.
Wir bauen die notwendigen Strukturen, Prozesse und Dokumentationen auf, um den hohen Anforderungen der EUDR gerecht zu werden.
Andere Anbieter werden sich diesem Aufwand möglicherweise nicht stellen – wir dagegen stellen Ihre Versorgung und Rechtssicherheit sicher.