Liefersituation, Rohstoffepreise, Frachtkosten

Es ist einige Zeit vergangen, aber jetzt wollen wir Sie erneut mit Informationen hinsichtlich der Liefersituation in Fernost versorgen. In den letzten Wochen haben wir uns damit zurückgehalten, da sich die Situation innerhalb weniger Stunden immer wieder verändert hat.


Momentan ist die Lage in Fernost, gerade vor Chinese New Year, noch relativ angespannt. Das liegt darin begründet, dass nicht sicher ist, wie sich die Schließung der Fabriken in China über Chinese New Year und ggf. auch während der olympischen Spiele darstellen wird. Es gibt derzeit noch keine offiziellen Informationen seitens der Fabriken. Demnach ist auch völlig unklar, welche Kapazitäten in den nächsten zwei Monaten zur Verfügung stehen. Das ist für die nächsten Monate ein Faktor, der die Preise für alle Artikel stark beeinflussen könnte.

Die Rohstoffpreise für Nitril und Latex sind weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. Trotzdem haben die Basispreise in Fernost in der Zwischenzeit nahezu das Preisgefüge von vor Corona erreicht. Ausschlaggebend für die hohen Abgabepreise sind die explodierten Frachtkosten, die einen großen Faktor in der Kalkulation ausmachen. Die Tendenz hinsichtlich der Basispreise ist jetzt für die kommenden Monate als eher gleichbleibend zu bezeichnen. Seitens der Lieferanten, außerhalb von China, wird abgewartet, wie sich die oben beschriebene Situation in China entwickelt. Hinsichtlich der Rohstoffpreise kommt jetzt wieder das s.g. „Wintering“ ins Gespräch. Die verringerte Latex-Ernte könnte zu einer erneuten Erhöhung der Rohstoffpreise führen. Dieses Thema war, bedingt durch die hohen Preise, während der letzten 2 Jahre gar nicht mehr angesprochen worden. Jetzt ist es wieder in den Fokus geraten.

Bei den Frachtkosten können mittlerweile leichte Rückgänge verzeichnet werden. Jedoch wurde gerade gestern die Information an uns herangetragen, dass es vor Chinese New Year wieder eine Verknappung des Frachtraums gibt. Das löst einen Rückstau der Container in den jeweiligen Häfen aus. Wir haben alarmierende Nachrichten von unseren Spediteuren erhalten, dass die Container teilweise bis zu 30 Tage auf die Verschiffung warten müssen. Inwieweit das wirklich den Tatsachen entspricht, werden die nächsten Wochen zeigen. Definitive Auskünfte sind nicht zu erwarten. Es ist also möglich, dass wir in den nächsten zwei Monaten mit starken Lieferengpässen rechnen müssen. Die Folge dessen ist wiederum, dass sich der Frachtraum teuer erkauft werden muss. Das ist nur mit der Zahlung höherer Raten möglich! Leider sind das keine positiven Nachrichten und wir können nicht von einer Entspannung berichten. Wir können nur hoffen, dass sich die Situation nach den Feiertagen und den Olympischen Spielen verbessern wird.

Sofern sich gravierende Veränderungen ergeben, werden wir Sie umgehend informieren – bleiben Sie gesund!

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